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Jugendliche sitzt am Boden in einer Bibliothek und liest ein Buch

Alles rund ums Studium


Universität oder Fachhochschule? Wohngemeinschaft oder Studentenwohnheim? Gibt es neben einem Stipendium noch andere Förderungen? Wer hilft mir beim Studienbeginn?

 

All diese und weitere Infos findest du auch in unserem Info-Folder ‚Studium in Österreich‘ zum Downloaden.

Tage der offenen Tür/Open Houses/Infotage

Welches Studium und welche Hochschule passen am besten zu mir? Um das herauszufinden, erlebt man das Ganze am besten hautnah! Aus diesem Grund haben wir für dich die Termine der „Tage der offenen Tür“ bzw. „Open Houses“ der unterschiedlichen Hochschulen recherchiert.

Beachte: bei einigen Veranstaltungen muss man sich anmelden! Checke also rechtzeitig den Termin auf der Website der Hochschule und melde dich an!

Universitäten

Fachhochschulen

Pädagogische Hochschulen

Grenznah studieren

Voraussetzung

  • Matura
    Um zu einem ordentlichen Studium zugelassen zu werden, brauchst du ein Reifezeugnis. Wenn du in Österreich an einem Gymnasium, an der HAK, der HTL oder einer anderen höheren Schule maturierst, erhältst du ein Reifezeugnis und darfst damit ein Studium beginnen.
  • Berufsreifeprüfung
  • Externistenprüfung
  • Studienberechtigungsprüfung

Zur Info: Du hast die Matura noch nicht geschafft oder musst noch Prüfungen abschließen? Das ist kein Problem. Du kannst dich trotzdem inskribieren und mit dem Studium beginnen. Du bist dann einE sog. außerordentlicheR StudentIn. Infos unter: www.oeh.ac.at

Weitere Infos findest du auf österreich.gv.at.

Studieren! Aber was?

Du weißt noch nicht, was du studieren möchtest? Oder wo? Es gibt mehrere Möglichkeiten, um dir Rat zu holen.

Maturanten-, Studien- und Berufsmessen

Dort kannst du dich vor Ort über verschiedene Studienrichtungen, Hochschulen und Möglichkeiten informieren. In Vorarlberg findet einmal im Jahr die „Check it out“ in Dornbirn statt. Mehr Messetermine findest du bei Studieren.at.

Wo Studieren?

Studieren in Vorarlberg

Im Ländle kannst du

studieren. Weitere Hochschulen in der Region Bodensee findest du im Hochschulführernet.

Studieren in Österreich

Welche Studienrichtung gibt es und wo wird dein Wunschstudium angeboten? Hier einige Linktipps:

Studieren im Ausland

Infos dazu findest du hier in unserem Folder „Studium im Ausland“  oder in der gleichnamigen ÖH Broschüre.

Fernstudium

Ein Fernstudium ist vor allem für Berufstätige interessant, aber auch für Menschen, die weit weg von der nächsten Uni wohnen oder deren Mobilität eingeschränkt ist. Es findet zum größten Teil im Selbststudium statt. Du bekommst die Unterlagen zugeschickt und musst sie selbstständig erarbeiten. Der Austausch mit ProfessorInnen und Studierenden findet online statt. Prüfungen können im Fernstudienzentrum per Videokonferenz abgelegt werden. Kontakt: Zentrum für Fernstudien

Berufsbegleitend Studieren

Beim berufsbegleitenden Studium studierst du neben deinem bestehenden Beruf. Vorlesungen finden am Abend oder geblockt an Wochenenden statt. Mehr Infos unter www.studium.at.

Tipp: Erkundige dich, ob du Anspruch auf das Selbsterhalterstipendium hast!

Vor Studienbeginn

Zulassungsfrist

An Universitäten und Fachhochschulen gibt es Fristen, die du einhalten musst. Eine davon ist die Zulassungsfrist, vor Ablauf dieser Frist musst du dich an deiner Uni oder FH als StudentIn einschreiben (Immatrikulation) und die Studien- oder ÖH-Gebühren zahlen. Informiere dich genau, denn in der Nachfrist erhöhen sich die Gebühren meistens.

Tipp: Auf www.studiversum.at bekommst du genaue Informationen zu deinem Studienfach.

Zulassungsbeschränkungen

In Österreich gibt es für bestimmte Studiengänge eine Zulassungsbeschränkung. Hier werden Aufnahmeverfahren durchgeführt, die üblicherweise von der Bewerberzahl abhängen. Zulassungsverfahren müssen vor Beginn des Semesters von der Hochschule veröffentlicht werden. Welche Studienrichtungen betroffen sind, kannst du auf der Website der jeweiligen Hochschule nachschauen oder unter:

Zusatz- und Ergänzungsprüfungen

Für einige Studienrichtungen werden spezielle Zusatzkenntnisse gefordert. Kannst du diese Kenntnisse mit deinem Reifezeugnis nicht nachweisen, musst du zu einer Zusatzprüfung antreten (z.B. Latinum – Voraussetzung für Medizin). Um dich darauf vorzubereiten, gibt es Vorbereitungskurse, die von Hochschulen angeboten werden.

Tipp: Frag bei deiner Uni nach, ob für dein Studienfach Zusatzkenntnisse erforderlich sind.

Eine Liste der Fächer mit Zusatz- und Ergänzungsprüfungen findest du unter www.oesterreich.gv.at.

Studienbeginn

Inskription (Anmeldung für ein Semester)

Infos dazu auf Studiversum oder bei der ÖH (Österreichischen Hochschülerschaft)

Tipp: Beachte, dass du dich für besonders stark gefragte Studien rechtzeitig online registrieren musst.

Anmeldungen zu Lehrveranstaltungen

Nach der Inskription beginnt für dich der Studienalltag. Bei einigen Studien (FH, TU, BOKU) bekommst du einen Stundenplan, für andere musst du ihn selbst zusammenstellen. Informiere dich, welche Lehrveranstaltungen du vorrangig für ein erfolgreiches Studium brauchst. Es gibt verschiedene Anmeldesysteme: Punktesystem, persönliche Anmeldung, per E-Mail …
Oft beginnt die Anmeldung für Kurse schon vor Semesterbeginn. Deshalb solltest du dich früh genug inskribieren, damit du dich anschließend auch rechtzeitig anmelden kannst. Beim Zusammenstellen des Stundenplans hilft dir die Studienrichtungsvertretung.
Für manche Studiengänge (vor allem naturwissenschaftliche und mathematische) werden vor dem offiziellen Semesterbeginn Vorbereitungskurse angeboten. Dort werden notwendige Grundlagen wiederholt, die beim Studium vorausgesetzt werden.

Achtung: Beachte, welche Lehrveranstaltungen du für ein erfolgreiches Studium brauchst und melde dich rechtzeitig für diese Kurse an.

Studiengebühren

Grundsätzlich muss neben dem ÖH-Beitrag auch die Studiengebühr bezahlt werden. Allerdings werden viele Studierende durch Ausnahmeregelungen davon befreit. Infos dazu gibt es bei der ÖH.

Überschreitest du die vorgesehene Studiendauer um mehr als zwei Semester, musst du die Studiengebühren zahlen.

Achtung: Zahlungsfrist einhalten, denn danach erhöhen sich die Gebühren!

Der ÖH Beitrag muss jedes Semester bezahlt werden, egal ob du Studiengebühren zahlst oder nicht! Sonst kannst du keine weiteren Kurse besuchen oder Prüfungen ablegen.

Hilfe?

Als ErstsemestrigeR ist es oft nicht einfach, in den Studienalltag zu finden. Hol dir Hilfe!

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)

Studien- oder Fakultätsvertretung (StV)

Deine StV findest du online, indem du in einer Suchmaschine „Studienvertretung + Fach + Standort“ eingibst.

Wohnungssuche

Wenn du nicht in Vorarlberg bleibst, um zu studieren, musst du dir an deinem Studienort einen Wohnsitz suchen.

Wohnung und Wohngemeinschaft

Wenn du alleine oder mit anderen gemeinsam in einer Wohnung leben willst, musst du einiges beachten. Wichtig ist, sich über Mieterschutz, Mietvertrag, Kündigungsfrist und Haushaltsversicherung zu informieren. Mehr Infos dazu findest du hier.

Tipp: Im Internet findest du einige Zimmer- und Wohnungsbörsen für Studierende, z. B. hier: www.jobwohnen.at/wg-zimmer oder schwarzesbrett.oeh.ac.at/wohnen

Studierendenheime

Im Studierendenheim zu wohnen erleichtert vor allem das Zurechtfinden am Studienort. Du lernst leicht andere Studierende/StudienanfängerInnen kennen.

Wichtig ist: sich früh genug für einen Platz zu bewerben, denn der Andrang ist oft groß.

Linktipps:

Meldepflicht

Egal ob du in einem Studierendenheim, einer WG oder alleine wohnst, du musst dich an deinem Studienort anmelden (innerhalb von drei Tagen nach Bezug der Unterkunft). Das ist die sogenannte Meldepflicht.

Und wie geht’s: Meldeblatt vom zuständigen Meldeamt holen oder auf deren Homepage runterladen (www.oesterreich.gv.at – Stichwort Meldezettel) ausfüllen und von VermieterIn/StudierendenheimleiterIn unterschreiben lassen.

Egal wie oder wo du wohnst, deine Studienadresse solltest du bei deiner Hochschule (neben der Heimatadresse) melden. Es ist wichtig, jede Änderung nicht nur beim Magistrat/Bezirkshauptmannschaft zu melden, sondern auch bei der Verwaltung der Hochschule.

Überlegung: Haupt- oder Nebenwohnsitz

Hauptwohnsitz
Möchtest du an deinem Studienort länger bleiben als die Dauer des Studiums? Verbringst du mehr Zeit am Studienort als „zu Hause“? Welche Vergünstigungen bekommst du? (Bsp.: Wiener Semesterticket günstiger mit Hauptwohnsitz; Wohnbeihilfe möglich? usw.)

Nebenwohnsitz
Wenn du Studienbeihilfe beziehst, bekommst du von der Studienbeihilfe auch einen Fahrkostenzuschuss. Verschiedene Gemeinden, sowie das Land Vorarlberg geben ebenso einen Fahrkostenzuschuss aus.

Förderungen

Familienbeihilfe

Familienbeihilfe kann grundsätzlich bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres bezogen werden (in Ausnahmefällen bis zum 25. Lebensjahr). Beantragt wird die Familienbeihilfe durch die Eltern beim Wohnsitzfinanzamt. Du musst mit einer Studienbestätigung und einem Leistungsnachweis (acht Wochenstunden oder 16 ECTS Punkte) bestätigen, dass du in Ausbildung bist. Sie wird für die gesetzliche Mindeststudiendauer gewährt. Bei einem Studium mit Abschnittsgliederung wird pro Abschnitt ein Toleranzsemester gewährt. Bei einem Studium ohne Abschnittsgliederung beträgt die Toleranzgrenze ein Studienjahr. Ein Studienwechsel ist maximal zweimal möglich und muss spätestens vor dem dritten inskribierten Semester erfolgen. Bei einem späteren Wechsel entfällt die Beihilfe so lange, bis du im neuen Studium so viele Semester absolviert hast wie im vorherigen.

Informationen gibt es beim Bundesministerium für Frauen, Familie und Jugend oder bei der Familienservice-Hotline 0800-240262

Studienbeihilfe

Die Studienbeihilfe ist eine staatliche Förderung und die Vergabe erfolgt durch die Studienbeihilfebehörde. Mehr Infos zu den Voraussetzungen sowie Antragsformulare hier.

SelbsterhalterInnen-Stipendium

Eine Sonderform der Studienbeihilfe stellt das sogenannte SelbsterhalterInnen-Stipendium dar. Dieses ist für Studierende vorgesehen, die sich vor dem erstmaligen Bezug einer Studienbeihilfe durch wenigstens vier Jahre mit einem Einkommen von mindestens 8.580 Euro jährlich „selbst erhalten“ haben. Ein günstiger Studienerfolg wird auch hier verlangt. Weitere Infos und Voraussetzungen hier.

Studienberechtigungs- und Zusatzprüfung

Neben ordentlichen Studierenden haben auch Personen, die sich auf die Studienberechtigungsprüfung vorbereiten, bereits die Möglichkeit, eine Studienbeihilfe zu bekommen. Weitere Infos und Voraussetzungen hier.

Zuschüsse

Neben der Studienbeihilfe enthält das Studienförderungsgesetz eine Reihe weiterer Maßnahmen zur Studienfinanzierung. Diese findest du hier.

Stipendien

Neben diesen Beihilfen gibt es weitere Arten der finanziellen Unterstützung für das Studium wie Leistungs-, Förderungs- und Forschungsstipendien, Stipendien aus Stiftungen, Vereinen und Interessensgemeinschaften, von Ländern, Städten, Verbänden, Parteien und Privaten. Verschiedene dieser Stipendien kannst du auch bei einem Auslandsstudium beziehen (weitere Infos im Folder „Studium im Ausland“).

Das Land Vorarlberg bietet ebenfalls Landesförderungen für Vorarlberger Studierende und NachwuchswissenschaftlerInnen.

Nähere Infos zu Stipendien findest du auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen oder unter:

Versicherung

Krankenversicherung

Du bist als StudierendeR nicht automatisch krankenversichert! Wenn du nicht über einen Arbeitgeber pflichtversichert oder bei deinen

Eltern mitversichert bist, könnten die Kosten bei ÄrztInnen und Spitalsaufenthalten sehr teuer werden.

Mitversicherung bei den Eltern

Grundsätzlich kannst du bis zum Ende des 27. Lebensjahres bei deinen Erziehungsberechtigten mitversichert sein. Dafür musst du dem Sozialversicherungsträger (GKK, BVA etc.) einen Leistungsnachweis erbringen.

Voraussetzungen:

  • Bezug von Familienbeihilfe
  • oder Studienbestätigung (laufendes Studium)
  • ein Studienerfolgsnachweis vom vorangegangenen Studienjahr mit mindestens 16 ECTS-Punkten oder acht positiven Semesterwochenstunden

Mehr Infos: ÖH Broschüren „Sozialbroschüre“ und „Studieren und Arbeiten“ Informiere dich genau, welche Ansprüche du hast, wenn du z.B. neben dem Studium arbeiten möchtest.

Gesetzliche Unfallversicherung

Durch das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz ist geregelt, dass eine Unfallversicherung für folgende Personen besteht:

  • Studierende mit österreichischer Staatsbürgerschaft
  • BewerberInnen, die zur Studienberechtigungsprüfung zugelassen sind
  • ausländische Studierende eines EWR/EU-Staates bzw. mit deren Herkunftsland ein Sozialversicherungsabkommen besteht und Konventionsflüchtlinge

Du musst dich für diese Versicherung nicht anmelden und keinen Beitrag bezahlen. Versichert sind Unfälle, die sich im Zusammenhang mit dem Studium ereignen sowie der Weg zwischen Wohnung/Studienort und zurück.
Der Unfall muss der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) gemeldet werden. Meldeformulare und weitere Infos unter www.auva.at.

Unfall- und Haftpflichtversicherung der ÖH

Alle ÖH Mitglieder sind durch ein Paket der Generali Versicherungs AG unfall- und haftpflichtversichert. Der Versicherungsbeitrag wird mit dem ÖH-Beitrag jedes Semester eingehoben. Du bist damit ganzjährig für Unfälle, die sich auf dem Hochschulgelände, auf dem Weg von und dahin, bei Veranstaltungen der Hochschule, der ÖH oder in Studierendenheimen ereignen, versichert.

Wichtig: Im Ernstfall musst du dich selbst um eine Versicherungsleistung kümmern und die Schadensmeldung bei der Generali Versicherungs AG einreichen!

Mehr Infos, Ansprechpersonen und Formulare unter www.oeh.ac.at/versicherung.

Weitere Infos zu allen Versicherungsformen findest du unter www.oesterreich.gv.at > Bildung und Neue Medien > Universität > Versicherungen für Studierende

Studieren und Arbeiten

Immer mehr Studierende arbeiten währen des Studiums. Meist ist nur eine Teilzeitbeschäftigung möglich. Hier ein paar hilfreiche Linktipps:

Versicherung

Je nachdem wie viele Stunden du arbeitest und verdienst, variiert deine Versicherung über den/die ArbeitgeberIn. Ausführliche Infos zu den Versicherungsmöglichkeiten kannst du in der ÖH Broschüre „Studieren, Arbeiten, Sozialversicherung“ (www.oeh.ac.at/downloads) nachlesen.

Informiere dich genau, bevor du bei einer Arbeitsstelle beginnst, ob du nur pflichtversichert bist oder auch eine Krankenversicherung hast.

Achtung:   

Wenn du mehrere geringfügige Beschäftigungen hast und deine Einkünfte insgesamt die Geringfügigkeitsgrenze überschreiten, bist du pflichtversichert. Das bedeutet: Die Sozialversicherungsbeiträge werden dir nicht von den ArbeitgeberInnen abgezogen, sondern einmal jährlich im Nachhinein direkt von der GKK vorgeschrieben. 

Verdienstfreigrenze

Die Verdienstfreigrenze bezeichnet die Einkommensgrenze, die du erreichen darfst, ohne dass dir deine Beihilfen gekürzt werden. Bei der Familien- und Studienbeihilfe beträgt sie € 10.000,- brutto die du pro Kalenderjahr verdienen darfst, ohne dass es zu einer Kürzung kommt. Nähere Auskünfte beim zuständigen Finanzamt.

Achtung: Wenn du die Einkommensgrenze überschreitest, musst du beim Studienzuschuss/-beihilfe und bei der Familienbeihilfe den Betrag zurückzahlen, um den du die Einkommensgrenze überschritten hast.

Tipps

Für Studierende gibt es viele Ermäßungen, egal ob im Museum oder im Kino. Trage also deinen Studentenausweis immer bei dir. Auch im Ausland bekommst du Vergünstigungen, besorg dir dafür den Internationalen Studentenausweis (ISIC).

Nutze die Rundfunkgebühren- (GIS) und Kirchensteuerbefreiung oder vergünstigte Tickets für Öffis.

Informiere dich und frag am besten immer nach, ob es eine Ermäßigung für Studierende gibt.

Universitäts-Sportinstitut (USI)

An vielen Studienorten gibt es ein Universitäts-Sportinstitut (USI). Dort kannst du günstige Kurse besuchen und dir das Fitnessstudio sparen. Du kannst dort auch völlig neue Sportarten ausprobieren, die du sonst vielleicht nie kennengelernt hättest. Außerdem kannst du Studierende verschiedenster Studiengänge, Unis und Länder kennenlernen. Suche einfach online nach Studienort + USI.

Skriptengemeinschaft

Skripten sind deine Unterlagen fürs Studium. Bei manchen Studienfächern bekommst du vorbereitete Skripten im Unterricht, bei anderen musst du selbst eine Mitschrift führen. Jedoch gibt es an vielen Instituten eine Skriptengemeinschaft. Informier dich bei deiner Studienrichtungsvertretung oder frag Mitstudierende. Vielleicht findest du auch etwas unter www.skripten.at.

 

aktualisiert 01/2019, aha.bregenz@aha.or.at

Politik und Mitbestimmung


Nutz dein Wahlrecht bei den Wahlen in Österreich. Informier dich über die Parteien und darüber, welche Möglichkeiten der Beteiligung es in Österreich sonst noch gibt.

 

Was haben Wahlen mit dir zu tun?

Für vieles in deinem Leben gibt es Regeln. Einige dieser Regeln werden von Politikerinnen und Politikern festgelegt. Bei Wahlen entscheidest DU, wer diese Regeln beschließen darf!

Wie sollst du dich entscheiden?

Um Entscheidungen treffen zu können, solltest du dich vielseitig informieren. Dazu stehen dir unterschiedliche Menschen und Medien zu Verfügung. Wichtig ist, dass du dir die verschiedenen Meinungen anhörst. Informationen und Quellen kritisch hinterfragst und dir erst dann deine eigene Meinung bildest. Damit du den Überblick über die Parteien und Listen, sowie den Ablauf der Wahl nicht verlierst, haben wir dir hier einige Informationen zusammengestellt.

In der Broschüre „Du entscheidest! Was Demokratie mit deinem Leben zu tun hat“ erhältst du zudem einen Einblick was eine Demokratie ausmacht, wie du dir eine Meinung bildest und wo Politik passiert. Broschüre einfach hier herunterladen oder im aha abholen! Für LehrerInnen haben wir auch eine Handreichung zur Broschüre erstellt, die hier heruntergeladen werden kann.

Wenn dir Begriffe auf dieser Seite unklar sind oder du dich noch genauer informieren möchtest, kannst du auch im Politiklexikon für junge Leute nachsehen.

Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Vorarlberg 2020 – verschoben!

Die Vorarlberger Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2020 (ursprünglich geplant am 15. März 2020) wurden als Maßnahme zur Eindämmung des SARS-CoV 2- Virus (Corona) auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir halten euch auf dem Laufenden und informieren euch sobald ein neuer Termin feststeht.

Bei den Gemeindewahlen bist du aufgerufen, deine Stimme abzugeben. Du wählst bei dieser Wahl die Gemeindevertretung und in den meisten Gemeinden auch die Bürgermeisterin/den Bürgermeister. 

Die Bürgermeisterin/der Bürgermeister ist die politische Spitze der Gemeinde. Sie/er vertritt die Gemeinde nach außen, leitet das Gemeindeamt und führt den Vorsitz bei Sitzungen von Gemeindevertretung und Gemeindevorstand.

Eine zentrale Aufgabe der Politik ist es, Regeln für ein gemeinsames Miteinander zu gestalten. Belange, die nur einzelne Gemeinden betreffen, werden vor Ort auf der so genannten kommunalen Ebene beschlossen. Die Gemeindevertretung ist das „Parlament“ einer Gemeinde und trifft alle wesentlichen Entscheidungen in Bezug auf die Gemeinde. Darunter fällt zum Beispiel die Erteilung einer Baubewilligung oder der Erhalt von Volksschulen. Die Größe der Gemeindevertretung – d. h. die Anzahl der GemeindevertreterInnen – hängt von der Zahl der EinwohnerInnen einer Gemeinde ab. In Städten heißt die Gemeindevertretung Stadtvertretung. Der Gemeindevorstand/Stadtrat ist die „Regierung“ einer Gemeinde/Stadt. Die Mitglieder werden von der Gemeindevertetung/Stadtvertretung gewählt.

Für eine genauere Beschreibung der Aufgabengebiete der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters oder der Gemeindevertretung klicke einfach auf die Begriffe.

Wer darf wählen?

Wählen darfst du in einer Gemeinde, wenn du …

… am 15. März 2004 oder früher geboren bist und

… am 30. Dezember 2019 (Stichtag):

  • die österreichische Staatsbürgerschaft oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzt,
  • in dieser Gemeinde deinen Hauptwohnsitz hast und
  • vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen bist
    • vom Wahlrecht kann man ausgeschlossen werden, wenn z. B. einE RichterIn dir aufgrund einer Straftat das Wahlrecht entzieht

Alle weiteren Infos zur Wahl, zum Ablauf und den Fristen bekommst du auf deiner Gemeinde, auf der offiziellen Webseite des Landes Vorarlberg oder bei der Wahlhotline des Landes Vorarlberg +43(0)5574 511-21880.

Parteien und Ihre Programme/Vorarlberger Landtag

Wenn du dich für die im Vorarlberger Landtag vertretenen Parteien und ihre Programme interessierst, kannst du hier nachsehen, was die jeweiligen Parteien im Zuge der Landtagswahl 2019 auf unsere Fragen zu Themen wie leistbares Wohnen, Digitalisierung, Mobilität, Klimaschutz, Gleichberechtigung und  Zusammenleben geantwortet haben. Gerne kannst du den Folder auch bei uns bestellen oder im aha abholen!

Du entscheidest! Was Demokratie mit deinem Leben zu tun hat

Bist du auf jeder Demo live dabei oder interessiert dich Politik gar nicht so? Ganz egal, wie du denkst und ob du dich politisch engagierst: Du bist Teil der politischen Gesellschaft und deine Stimme zählt!

In der Broschüre „Du entscheidest! Was Demokratie mit deinem Leben zu tun hat“ erhältst du einen Einblick, was eine Demokratie ausmacht, wie du dir eine Meinung bildest und wo Politik passiert.

Broschüre einfach hier herunterladen oder im aha abholen!

Für LehrerInnen haben wir auch eine Handreichung zur Broschüre erstellt, die hier heruntergeladen werden kann.

Wählen

Warum wählen?

Weil du mitbestimmen darfst!

Schule gehen, arbeiten, shoppen, reisen oder doch im Park chillen – jeder Tag ist Wahltag! Für fast alles in deinem Leben gibt es Regeln.

Viele dieser Regeln werden von PolitikerInnen festgelegt. Bei Wahlen entscheidest du, wer diese Regeln beschließen darf!

Weil deine Stimme zählt!

Deine Stimme zählt gleich viel wie die deiner Freundin, deines Großvaters oder deiner Chefin. Sie beeinflusst das Ergebnis und kann Wahlen entscheiden!

Weil du es kannst!

Wir leben in einer Demokratie. Das bedeutet, dass wir selbst entscheiden dürfen, wer unsere Interessen vertreten soll. Das ist nicht selbstverständlich! In vielen Ländern muss für dieses Recht gekämpft werden. Das Wahlrecht ist das wichtigste Recht in einer Demokratie!

Weil Wahlverweigerung gar nichts nützt!

„Ich übe mit einer Wahlverweigerung Protest aus!“– solche oder ähnliche Aussagen hört man nicht selten. Doch welche Botschaft trägt denn die Wahlverweigerung wirklich: Bin ich mit allem zufrieden, ist also kein Wechsel nötig, oder bin ich unzufrieden und alles muss sich ändern?

Mitbestimmung: Wenn du nicht wählen gehst, überlässt du die Gestaltung deiner Zukunft anderen. Je mehr Menschen wählen gehen, desto stärker ist unsere Demokratie.

Wer darf wählen?

Wählen dürfen generell alle österreichischen StaatsbürgerInnen, die am Tag der Wahl 16 Jahre alt und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind sowie ihren Hauptwohnsitz im Gebiet der Wahl haben. Man spricht hierbei vom aktiven Wahlrecht. (Wer sonst noch wahlberechtigt ist, erfährst du bei der jeweiligen Wahl.)

Passives Wahlrecht bedeutet, dass man sich bei einer Wahl als KandidatIn aufstellen lassen und gewählt werden kann. Passiv wahlberechtigt sind alle aktiv Wahlberechtigten, die am Tag der Wahl 18 Jahre (bei der BundespräsidentInnenwahl 35 Jahre) alt sind (Ausnahmen findest du bei der jeweiligen Wahl).

Wahlpflicht gibt es in Österreich keine.

Sack mit Buchstaben - das wort wahl ist auf den Tisch gelegt

Wahlen in Österreich

Wahl der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten

Amtszeit: 6 Jahre

Zum Bundespräsident/zur Bundespräsidentin gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Wahlberechtigt sind auch ÖsterreicherInnen, deren Hauptwohnsitz im Ausland liegt. Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt der Republik Österreich. Zu ihren/seinen Aufgaben gehören unter anderem: die Vertretung der Republik Österreich nach außen, der Oberbefehl über das österreichische Bundesheer, die Bestellung (Angelobung) der Bundesregierung, des Bundeskanzlers/der Bundeskanzlerin, der BundesministerInnen und der Landeshauptleute.

Nationalratswahl

Legislaturperiode (Zeitraum bis zur nächsten Wahl): 5 Jahre

Wahlberechtigt sind auch ÖsterreicherInnen, deren Hauptwohnsitz im Ausland liegt. Der Nationalrat setzt sich aus 183 Abgeordneten zusammen. Wie viele Abgeordnete jeder Partei entsandt werden, hängt vom Ergebnis der jeweiligen Nationalratswahl ab. Hauptaufgabe des Nationalrates ist es, gemeinsam mit dem Bundesrat Gesetze zu beschließen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Unterstützung und die Kontrolle der Regierung. Die Bundesregierung kann nur dann regieren, wenn sie von genügend Nationalratsabgeordneten unterstützt wird. Deshalb kommt es oft zur Bildung von Koalitionen durch zwei oder mehrere Parteien. Parteien, die nicht in der Koalition vertreten sind, bilden die Opposition und kontrollieren die Regierung.

Vorarlberger Landtagswahl

Legislaturperiode: 5 Jahre, nächste Wahl voraussichtlich September 2024

Wahlberechtigt sind österreichische StaatsbürgerInnen mit Hauptwohnsitz in Vorarlberg (Vorarlberger LandesbürgerInnen). Der Landtag ist das Gesetzgebungsorgan eines Bundeslandes. Die Zuständigkeit ist auf bestimmte Bereiche (z. B. Jugendschutz, Naturschutz) beschränkt. Die beschlossenen Gesetze gelten im jeweiligen Bundesland. Die Landtagsabgeordneten werden von den politischen Parteien je nach Wahlergebnis in den Landtag entsandt. Der Vorarlberger Landtag wählt die Mitglieder der Landesregierung und die Landeshauptfrau/den Landeshauptmann. Insgesamt setzt sich der Landtag aus 36 Abgeordneten zusammen. Aufgrund der Ergebnisse der Landtagswahl werden auch die Mitglieder des Bundesrates entsandt.

Wahl der Gemeindevertretung – der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters

Legislaturperiode: 5 Jahre, nächster Wahltermin: 15.3.2020

Aktiv wahlberechtigt sind alle ÖsterreicherInnen sowie EU-BürgerInnen, die ihren Hauptwohnsitz in der jeweiligen Gemeinde haben. Diese Personen besitzen für die Gemeindevertretungswahl auch das passive Wahlrecht; einE BürgermeisterkanditatIn muss demgegenüber die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Bei den Gemeindewahlen bist du gleich doppelt aufgerufen, deine Stimme abzugeben. Du wählst bei dieser Wahl die Gemeindevertretung und auch die Bürgermeisterin/den Bürgermeister. Die Bürgermeisterin/der Bürgermeister ist die politische Spitze der Gemeinde. Sie/er vertritt die Gemeinde nach außen, leitet das Gemeindeamt und führt den Vorsitz bei Sitzungen von Gemeindevertretung und Gemeindevorstand. Die Gemeindevertretung ist das „Parlament“ einer Gemeinde und trifft alle wesentlichen Entscheidungen in Bezug auf die Gemeinde. Die Größe der Gemeindevertretung – d. h. die Anzahl der GemeindevertreterInnen – hängt von der Zahl der EinwohnerInnen einer Gemeinde ab. In Städten heißt die Gemeindevertretung Stadtvertretung. Der Gemeindevorstand/Stadtrat ist die „Regierung“ einer Gemeinde/Stadt. Die Mitglieder werden von der Gemeindevertetung/Stadtvertretung gewählt.

Wahl zum Europäischen Parlament

Legislaturperiode: 5 Jahre, nächster Wahltermin voraussichtlich 2024

Wahlberechtigt sind bei dieser Wahl auch nichtösterreichische EU-BürgerInnen, die ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben sowie auch AuslandsösterreicherInnen, die wahlweise die österreichischen Mitglieder des Parlaments oder die Abgeordneten ihres Gastlandes wählen können. Das Europäische Parlament beschließt gemeinsam mit dem Europäischen Rat Gesetze, die von der Kommission vorgeschlagen werden und kontrolliert die Organe der EU. Im EU-Parlament sitzen 751 Europaabgeordnete aus 28 Mitgliedstaaten. 18 davon kommen aus Österreich.

Parteien

Politische Parteien sind Zusammenschlüsse von Menschen mit ähnlichen politischen Zielen und Einstellungen. Um politisch mitbestimmen zu können, versuchen Parteien, in die verschiedenen politischen Organe (Parlamente, Landtage, Gemeindevertretungen) gewählt zu werden und folglich in den Regierungen mitzuarbeiten.
Zu Wahlkampfzeiten präsentieren die Parteien ihre Standpunkte in den jeweiligen Wahlprogrammen.

Folgende Parteien sind im Nationalrat oder im Vorarlberger Landtag  vertreten – Reihung in alphabetischer Reihenfolge:

Auf Gemeindeebene, in anderen Bundesländern oder im Europäischen Parlament sind auch noch andere als die dargestellten Parteien aktiv.

Auf der Webseite des Parlaments findest du Infos zu den Parteien. Du erfährst, wie in Österreich Politik gemacht wird und erhältst einen Überblik über die österreichische Demokratie.

Instrumente direkter Demokratie in Österreich – Beteiligungsmöglichkeiten

Volksabstimmung

Wenn das Parlament ein Gesetz nicht selbst beschließen möchte, kann der Nationalrat eine Volksabstimmung ansetzen. Dabei können WählerInnen direkt abstimmen, ob dieses Gesetz beschlossen werden soll oder nicht.
Unter anderem muss auch immer dann eine Volksabstimmung durchgeführt werden, wenn es zu einer Gesamtänderung der Verfassung kommt. Das war z. B. beim Beitritt Österreichs zur EU der Fall. Kommt es zu keiner Gesamtänderung der Verfassung, dann geschieht die Abstimmung freiwillig, sie ist also gesetzlich nicht notwendig. Sie wird auch „fakultative“ Volksabstimmung genannt, ein Beipiel dafür war die Volksabstimmung über die friedliche Nutzung der Kernenergie. Damals wurde in Zwentendorf ein Atomkraftwerk errichtet, das schlussendlich aufgrund der Volksabstimmung nie in Betrieb ging.
Das Ergebnis einer Volksabstimmung ist für das Parlament bindend. Das heißt, das Parlament muss je nach Entscheidung der WählerInnen das betreffende Gesetz umsetzen oder ablehnen.

Auch die Landesverfassung sieht Volksabstimmungen vor. Auf Landesebene können Volksabstimmungen von (einer gewissen Anzahl an) Stimmberechtigten sowie von Gemeinden, Landtagsmitgliedern oder dem Landtag in Gang gesetzt werden. Auf Gemeindeebene kann die Durchführung einer Volksabstimmung von BürgerInnen der Gemeinde verlangt oder durch einen Beschluss der Gemeindevertretung beschlossen werden.

Volksbegehren

Mit einem Volksbegehren kann eine Anzahl von WählerInnen erreichen, dass ihr Anliegen behandelt wird. Unterschreiben mehr als 100.000 Menschen in Österreich ein Bundes-Volksbegehren, muss sich der Nationalrat mit diesem Anliegen befassen. Ein Landes-Volksbegehren ist demgegenüber von wenigstens 5.000 Stimmberechtigten zu unterschreiben oder von mindestens zehn Gemeinden zu stellen, damit es vom Landtag behandelt wird. In einer Gemeinde genügen die Unterschriften von einem Fünftel aller Stimmberechtigten der jeweiligen Gemeinde.
Es besteht jedoch kein Anspruch auf Umsetzung der Anliegen des Volksbegehrens. Die jeweiligen politischen Organe können dies frei entscheiden. Mit einem Volksbegehren kann allerdings auf jeden Fall erreicht werden, dass ein Thema öffentlich bekannt wird und dass darüber diskutiert wird.

Die aktuellen Volksbegehren findest du beim Bundesministerium für Innereres:

Volksbefragung

Bei einer Volksbefragung werden WählerInnen über ihre Meinung zu einem bestimmten Thema befragt. Gegenstand einer Volksbefragung muss eine Angelegenheit sein, die in ganz Österreich grundsätzlich bedeutungsvoll ist. Es wird eine mit JA oder NEIN zu beantwortende Frage gestellt, oder aber es werden zwei alternative Lösungsvorschläge zur Auswahl gestellt.
Das Ergebnis einer Volksbefragung ist nicht bindend, es stellt nur ein Meinungsbild dar. Seit Einführung dieser Möglichkeit im Jahr 1989 wurde eine österreichweite Volksbefragung zur Wehrplicht im Jahr 2013 durchgeführt.

Bürgerinitiative

Bei einer Bürgerinitiative schließen sich mehrere Personen zusammen, um bestimmte Ziele durchzusetzen – oder zu verhindern.  Sie verleihen so ihrem Anliegen Nachdruck und verschaffen sich mehr Gehör. Beispielsweise bilden sich Bürgerinitiativen zur Verhinderung von Bauvorhaben.
Einen Anspruch auf Durchsetzung der Anliegen haben Bürgerinitiativen nicht.

Petition

In einer Demokratie haben alle das Recht, ein Gesuch, eine Beschwerde oder eine schriftliche Bitte an das Parlament oder an die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten zu schicken. Die/der EmpfängerIn einer solchen Petition ist verpflichtet, den Brief anzunehmen und zu beantworten. Allerdings ist sie/er nicht verpflichtet, die Bitten der BürgerInnen zu erfüllen oder den Beschwerden Recht zu geben.

Wie kannst du dich politisch beteiligen?

Politisch aktiv zu sein, das bedeutet, sich Gehör zu verschaffen und auf ein Anliegen aufmerksam zu machen. Dies geschieht durch Mitgestalten (Engagement, Ehrenamt), Mitentscheiden (Wählen, Abstimmen) oder Mitteilen. Einige Beispiele:

  • sich Interessenvertretungen und/oder Bürgerinitiativen anschließen
  • Abgeordnete kontaktieren
  • einen Leserbrief schreiben

Linktipps

Du möchtest mehr wissen über Wahlrecht, Nationalrat und Co?

Projektförderschiene „Kinder.Jugend & Politik“

Das aha ist die Einreichstelle für „Kinder.Jugend & Politik“. Dabei handelt es sich um eine unkomplizierte Projektförderschiene zur Steigerung der Informationskompetenz von Jugendlichen und Kindern in Bezug auf politische Themen.

„Kinder.Jugend & Politik“ fördert außerschulische Angebote für Jugendliche und Kinder mit dem Ziel, Distanz zur Politik abzubauen und Motivation für aktive Meinungsbildung und Beteiligung zu wecken.

Eingereichte Projekte sollen Jugendliche und Kinder im Alter von 10 bis 18 Jahren ansprechen. Ihr Ziel ist es, bei Jugendlichen und Kindern die Informationskompetenz zu fördern, Meinungsbildungsprozesse zu begleiten und zu einer Stärkung des Urteilsvermögens beizutragen. Bewilligte Projekte werden über den Fachbereich Jugend und Familie der Vorarlberger Landesregierung mit maximal € 4.000,- gefördert.

Das aha unterstützt mit Good-Practice-Beispielen und Tipps für die Projektumsetzung (Veronika Drexel, Tel 05572-52212-18, veronika.drexel@aha.or.at).

Einreichfristen:
15. Februar
15. Mai
15. September
15. November

Beispielprojekte

Zwei Jugendliche in einer Nachhilfestunde

Nachhilfe: Tipps und Checklisten


Schlechte Noten? Eine Wiederholungsprüfung? Oder willst du einfach nur den Stoff auffrischen? Dann nimm Nachhilfe – entweder privat oder bei Nachhilfeinstituten.

 

Du kannst die nachfolgenden Infos auch in unserem Info-Folder ‚Nachhilfe‘ nachlesen.

Private Nachhilfe – aha Nachhilfebörse

Unter www.aha.or.at/nachhilfeboerse findest du die Online-Nachhilfebörse vom aha, in welcher SchülerInnen, StudentInnen oder Berufstätige Nachhilfe anbieten. Viele NachhilfelehrerInnen bieten nun auch Nachhilfe über verschiedene Online-Kanäle an. Achte einfach in der Börse auf die Informationen bei dem kleinen i-Symbol. Dort ist eingetragen, ob die jeweilige Person auch Online-Nachhilfe anbietet.

Zudem bieten viele Personen auch Lernhilfe an, um bei Hausaufgaben und Co. zu helfen. Wenn du bei der Suchfunktion der Börse das Fach „Aufgaben- und Lernbetreuung“ eingibst, findest du passende LernhelferInnen. Einige Jugendliche bieten ihre Lernhilfe derzeit auch kostenlos über aha plus an. Diese Angebote findest du ebenfalls in der aha-Nachhilfebörse.

Ich möchte Nachhilfe GEBEN

  • Du bist SchülerIn, StudentIn, BerufsschülerIn oder schon berufstätig?
  • Du bist gut in einem Fach und möchtest anderen helfen?
  • Du willst ein wenig Geld verdienen?
  • Dann bist du bei der Nachhilfebörse richtig. Trage deine vollständigen Daten kostenlos in unserer Datenbank ein. Diese werden in den darauffolgenden Tagen von einem/einer aha-MitarbeiterIn freigeschalten.
  • Ändern sich deine Daten, kontaktiere bitte das aha – telefonisch unter 05574-52212 oder per Mail: aha.bregenz@aha.or.at.

Derzeit steigt die Nachfrage nach Online-Nachhilfe. Wenn du dir vorstellen kannst, deine Nachhilfe oder Lernhilfe auch über Online-Kanäle anzubieten, gib das einfach in deinem Inserat an.
Über aha plus werden außerdem Jugendliche und junge Erwachsene gesucht, die kostenlos Lernhilfe anbieten wollen. Infos dazu findest du hier: www.ahaplus.at.

Achtung: Deine Tätigkeit als NachhilfelehrerIn ist steuerpflichtig und das aha ist bei offiziellen Anfragen des Finanzamtes oder der Gebietskrankenkasse dazu verpflichtet, Auskunft zu geben. Ab welchen Beträgen du Einkommenssteuer bzw. Sozialversicherung zahlen musst, erfährst du bei deinem zuständigen Finanzamt bzw. bei der gewerblichen Sozialversicherungsanstalt.

Ich SUCHE Nachhilfe

  • In der aha-Nachhilfebörse kannst du je nach Bezirk, Fach und Schulstufe eineN passendeN NachhilfelehrerIn suchen.
  • Die/den NachhilfelehrerIn kontaktierst du selbst.

Hinweis: Das aha hat mit den NachhilfelehrerInnen aus der Nachhilfebörse keinen persönlichen Kontakt und trifft auch keine Auswahl. Aus diesem Grund kann das aha keine Garantie für die Qualifikationen der NachhilfelehrerInnen übernehmen.

Wir haben dir jedoch einige Tipps zusammengestellt, die dir bei der Auswahl behilflich sein können.

Checkliste für die Auswahl von privater Nachhilfe

Egal, ob du über die aha-Nachhilfebörse, über eine Börse deiner Schule oder über Zeitungsinserate nach einer/einem NachhilfelehrerIn suchst – nicht jedeR ist zum/zur NachhilfelehrerIn geboren. Das aha gibt dir einige Tipps zur Auswahl:

Qualifikation

  • Welche Ausbildung kann die/der NachhilfelehrerIn vorweisen: Noten, Schultyp, Schulstufe, Matura, Erfahrung mit Nachhilfe?

Erreichbarkeit

  • Ist die/der NachhilfelehrerIn gut erreichbar?
  • Ruft die/der NachhilfelehrerIn schnell zurück?
  • Kann auch kurzfristig eine Nachhilfestunde vereinbart werden?

Kosten

  • Was kostet eine Nachhilfestunde und wie lange dauert sie?
  • Rechtfertigt die Ausbildung von deinem/deiner NachhilfelehrerIn den Stundensatz?
  • Gibt es eine kostenlose oder günstige Probestunde?
  • Was verlangen andere NachhilfelehrerInnen?

Hausbesuch

  • Kommt die/der NachhilfelehrerIn auch zu dir nach Hause?
  • Wenn ja, verrechnet er/sie seine/ihre Fahrtkosten?

Online-Nachhilfe

  • Über welchen Weg findet die Nachhilfe statt (Skype, Whatsapp-Videotelefonat, Zoom, …)?
  • Ist die Person tatsächlich die, die sie vorgibt zu sein? Am besten ist anfangs immer ein Elternteil im Hintergrund mit dabei.
  • Wie kann die Bezahlung sicher abgewickelt werden (z.B. Online-Banking)?
  • Wirkt die/der NachhilfelehrerIn professionell, hat einen richtigen Arbeitsplatz usw.?
  • Ist die/der NachhilfelehrerIn gut auf den Nachhilfe-Unterricht vorbereitet?

Weitere Tipps für die Online-Nachhilfe

Achte darauf, wie du dich vor der Webcam präsentierst. Am besten du präsentierst dich so, wie du es auch machen würdest, wenn du deineN NachhilfelehrerIn persönlich treffen würdest.

Außerdem bergen Online-Angebote natürlich immer auch gewisse Risiken. Saferinternet bietet deshalb Tipps, wie Eltern mit unterschiedlichen Aspekten der Internetnutzung ihrer Kinder umgehen können.

Nachhilfeinstitute

AnbieterInnen alphabetisch gereiht

Tipp: Achte auf das Sternchen hinter dem Angebot, denn hier bekommst du mit deiner aha card eine Ermäßigung.

LernPraxis Kessler, Lauterach

LernStudio, Hohenems

Checkliste für die Auswahl von Nachhilfeinstituten

Papierblatt auf dem ein Kugelschrieber und eine Checkbox abgehakt ist.

analogicus_Pixabay

Nachhilfeinstitute gibt es viele. Doch welches ist das passende für dich? Hier ein paar Anhaltspunkte, die dir bei der Entscheidung helfen sollen:

Informationsunterlagen und Website

  • Wie sind die Informationsunterlagen und die Website aufgebaut? Sind die Infos übersichtlich und aktuell?
  • Welche Lern- und Unterrichtsmethoden wendet das Nachhilfeinstitut an?
  • Kannst du den/die AnsprechpartnerIn schnell finden?
  • Gibt es Infos zum/zur BetreiberIn des Instituts, zu den NachhilfelehrerInnen und zu den Kosten?
  • Gibt es Erfahrungen und Empfehlungen von SchülerInnen, die das Nachhilfeinstitut bereits besucht haben?

Der erste Kontakt

  • Welchen Eindruck machen die Personen beim Erstkontakt (erstes Telefonat, E-Mail-Anfrage, erstes Treffen)?
  • Gibt es ein ausführliches erstes Gespräch?
  • Werden Fragen sofort und ausreichend beantwortet?

Ablauf

  • Gibt es eine kostenlose Probestunde?
  • Gibt es eine Erfolgsgarantie? Werden z. B. Kosten ersetzt, wenn du deine Prüfung nicht schaffst?
  • Ist der Unterricht als Einzel- und/oder Gruppenunterricht aufgebaut?
  • Bei Gruppenunterricht: Wie groß ist die Gruppe? Aus welchen Schultypen kommen die TeilnehmerInnen bzw. welches Alter haben sie?
  • Wird auf schulische Arbeiten und die Lehr- und Lernmittel, die in der Schule verwendet werden, eingegangen?
  • Gibt es eine Dokumentation des Lernerfolges? Werden die TeilnehmerInnen und die Eltern ausreichend informiert?
  • Kannst du auch kurzfristig, z. B. vor Schularbeiten, eine Nachhilfestunde nehmen?
  • Wo findet der Nachhilfeunterricht statt? Wie sind die Räumlichkeiten?

Vertrag

  • Sind die Vertragsbedingungen klar und verständlich formuliert?
  • Ist die Preisgestaltung erklärt und nachvollziehbar?
  • Kann der Vertrag leicht aufgelöst werden, wenn der gewünschte Lernerfolg ausbleibt?
  • Beachte: Eine Vertragsbindung sollte auch für kurze Zeiträume möglich sein. Eine Bindung an ein Nachhilfeinstitut sollte höchstens ein halbes Jahr dauern.

Fachliche Qualifikation

  • Sind der/die BetreiberIn des Instituts und die NachhilfelehrerInnen fachlich und pädagogisch ausreichend qualifiziert?
  • Welche Erfahrungen können sie nachweisen?
  • Gibt es eine Wahlmöglichkeit bei den NachhilfelehrerInnen?

Vergleichen lohnt sich

  • Wie lange dauert eine Unterrichtseinheit?
  • Gibt es Ermäßigungen (aha card, Gruppentarife …)?
  • Müssen Unterrichtsmaterialien extra bezahlt werden oder sind sie im Preis enthalten?

Besondere Angebote

Speziell im Sommer

Lerntreff 3c

Förderung

Die Vorarlberger Landesregierung vergibt Förderungen für Nachhilfeunterricht, wenn dieser als Vorbereitung auf eine Wiederholungsprüfung in Anspruch genommen wird – und wenn ohne Bestehen der Wiederholungsprüfung nicht in die nächste Klasse aufgestiegen werden kann.

Die Richtlinien und den Antrag kannst du downloaden, ausfüllen und dann direkt an die

Bildungsdirektion für Vorarlberg
Bahnhofstraße 12
6900 Bregenz

senden.

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Tipp: Eine Checkliste für die Suche nach dem richtigen Kurs findet ihr beim Bifo!

 

aktualisiert 03/2020, aha.bregenz@aha.or.at