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AGB Nachhilfebörse


Die Nachhilfebörse bietet eine Plattform für Nachhilfesuchende und die AnbieterInnen von Nachhilfe in Vorarlberg. Der Eintrag und Abruf ist kostenlos.

Hinweis: Wir stehen mit den jeweiligen NachhilfelehrerInnen in keinem persönlichen Kontakt und überprüfen weder die Inhalte der Einschaltung, noch treffen wir eine Auswahl. Deshalb können wir keine Gewähr für die Qualifikation der NachhilfelehrerInnen und die Qualität der angebotenen Nachhilfe übernehmen. Verantwortlich für den Inhalt der Einschaltung ist der/die InserentIn.  Hier findest du eine Checkliste, die dir helfen soll den/die richtige NachhilfelehrerIn zu finden.

Die hier erhältlichen Informationen (in Text und Bild) und die Datenbank unterliegen dem Urheberrechtsgesetz. Jede Bearbeitung, Vervielfältigung, Verbreitung und/oder öffentliche Wiedergabe, insbesondere die ungenehmigte Übernahme in ein Internet-/Intranetangebot, überschreitet die normale Auswertung der Datenbank und stellt eine Urheberrechtsverletzung dar.

Anregungen, positive wie negative Kritik nehmen wir gerne entgegen

Sparschwein und Geldmünzen

Geld, Versicherungen & Steuern


Brutto und netto? Welche Versicherungen sind wichtig? Was bedeutet Bürgschaft? Arbeitnehmerveranlagung?  Durchblickst du die Geld-, Versicherungs- und Steuerwelt noch? Hier sind die wichtigsten Punkte einfach erklärt.

Geldtipps auf einen Blick

Überblick ist alles
Behalte deine Einnahmen und Ausgaben unter Kontrolle.

Tipp: Haushaltsplan oder Haushaltsbuch-App benützen

Nur Bares ist Wahres
Bezahle bar. Wer mit der Karte zahlt, gibt meist mehr Geld aus.

Plane in Wochen
Teile dein Geld in vier Teilbeträge (Wochen) ein. So kommst du leichter durch den Monat und behältst deine Finanzen gut im Blick.

Setze Prioritäten
Zahle wichtige Ausgaben zuerst. Gib nicht mehr Geld aus, als du hast.

Widerstehe der Versuchung
Erfülle dir Wünsche erst, wenn du das Geld dafür hast. Ratenkäufe sind oft der Einstieg ins Schuldenkarussell.

Spare dich Zufrieden
Spare im Kleinen, dann kannst du dir Großes leisten.

Plus gewinnt
Die Kontoüberziehung ist die teuerste Kreditform. Schütze dich davor, zum Beispiel mit einem Überziehungsrahmen.

Nähere Infos zum Geld

Versicherung

Eine Versicherung schützt dich und andere im Falle eines Schadens. Das heißt, dass viele einzelne Personen Geld in einen Topf zahlen und wenn es bei dir einen Schadensfall gibt, dann bekommst du aus diesem Topf Geld zurück. Das Geld, dass du einzahlst, nennt man Versicherungsbeitrag. Das Geld, das du im Notfall ausbezahlt bekommst, nennt man Schadensausgleich.

Wenn du keinen Schadensfall hast, bekommst du das Geld aber nicht mehr zurück. Wenn du zum Beispiel ein Jahr keinen Autounfall hast, bleiben deine Beiträge trotzdem im Topf.

Macht das Sinn? Ja, denn du zahlst beispielsweise in einem Jahr nur 150 Euro Mopedversicherung. Wenn du aber einen Unfall hast kann Schadensgeld bis zu mehreren 100.000 Euro ausbezahlt werden. Wie viel Schadensgeld du bekommst, richtet sich zum Beispiel nach dem Schaden an deinem Moped.

Wie ist das möglich? Das ist möglich, weil ganz viele Menschen kleine Versicherungsbeiträge einzahlen, aber nur wenige Menschen große Schäden haben. Man sagt auch „gemeinschaftliche Risikoübernahme“ dazu.

Tipp: Nicht jede Versicherung bietet dir gleich viel Schutz, für das gleiche Geld. Hole dir mehrere Angebote ein und vergleiche!

Steuern

Arbeitnehmerveranlagung

Deine Lohnsteuer wird so berechnet, als ob du das ganze Jahr gleich viel verdient hättest. Vielleicht hast du aber mal den Arbeitsplatz gewechselt oder dein Gehalt/Lohn schwankte innerhalb eines Jahres? Dann kann es sein, dass du zu viel oder zu wenig Lohnsteuer bezahlt hast.

Es würde sich dann auszahlen, wenn du eine Arbeitnehmerveranlagung durchführen lässt. Die Steuer wird hier neu berechnet und auf das vergangene Jahr verteilt. Wenn du zu viel Steuern bezahlt hast, dann erhältst du eine Gutschrift und du bekommst die Differenz zurück.

Sollte sich bei der neuen Berechnung zeigen, dass du zu wenig Steuern bezahlt hast, dann kann es zu einer Steuernachzahlung kommen. 

Aber: Du kannst dann den Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung noch zurückziehen.

Eine Gutschrift kommt meistens zustande, wenn du:

  • während eines Jahres unterschiedlich hohe Bezüge erhalten hast
  • während eines Jahres die Arbeitsstelle gewechselt hast
  • in einem Jahr nicht durchgehend beschäftigt warst
  • Anspruch auf Pendlerpauschale oder Alleinverdiener-/Alleinerzieherabsetzbetrag hast und das in der Lohnabrechnung nicht berücksichtigt wurde
  • Freibeträge für Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen geltend machen willst.
  • unter die Steuergrenze fällst, aber Sozialabgaben geleistet hast

Die Arbeitnehmerveranlagung ist oft freiwillig. Sie kann auch verpflichtend sein.

In folgenden Fällen ist sie verpflichtend:

  • Wenn der Alleinverdiener-/Alleinerzieherabsetzbetrag oder der erhöhte Pensionistenabsetzbetrag bei der laufendeen Lohnverrechnung berücksichtigt wurde
  • Wenn du innerhalb eines Jahres zeitweise zwei oder mehrere Einkünfte bezogen hast, die beim Lohnsteuerabzug nicht gemeinsam versteuert wurden.
  • Wenn du die Pendlerpauschale zu Unrecht in Anspruch genommen hast oder in falscher Höhe.
  • Wenn du unrichtige Angaben für eine Steuerbefreiung von Kinderbetreuungskosten gemacht hast.

Fristen

Du hast fünf Jahre Zeit, um den Antrag für die Durchführung der freiwilligen Arbeitnehmerveranlagung zu stellen. Danach kannst du die Durchführung nicht mehr beantragen.

Wie kannst du einen Antrag stellen?

Dazu musst du das Formular L1 vom Finanzamt ausfüllen.

Das kannst du entweder online auf FinanzOnline , persönlich beim Finanzamt oder mit der Post machen. Das Finanzamt führt die Berechnungen durch. Kommt dabei heraus, dass du ein Guthaben erhältst, dann wird dir das direkt aufs Konto überwiesen.

Tipp: In manchen Fällen ist es sogar noch einfacher: Es gibt mittlerweile die automatische ArbeitnehmerInnenveranlagung (ANV). Das bedeutet, dass in manchen Fällen für den Lohnsteuerausgleich kein Antrag mehr notwendig ist. Es müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Infos erhältst du hier.

Anlaufstellen

 

aktualisiert 10/2019

drei Jugendliche am Lernen

Orientierung bei Bildung und Beruf


Die richtige Schule, den richtigen Beruf zu finden – das ist nicht einfach. Welche Möglichkeiten es gibt, welche Anlaufstellen dir Unterstützung anbieten und was die Ausbildungspflicht bis 18 bedeutet, haben wir dir hier zusammengestellt.

Entscheidungshilfen

Stell dir ein paar Fragen. Folgende Überlegungen sind hilfreich bei der Entscheidung für die richtige Schule oder den richtigen Beruf:

  • Was sind meine Interessen? Welches Fach interessiert mich am meisten, was sind meine Hobbys, was mache ich in meiner Freizeit gerne, was mache ich weniger gerne?
  • Was kann ich? Über eigene Stärken & Schwächen Bescheid wissen stärkt das Selbstvertrauen.
  • Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es?
  • Was will ich? Es gibt oft mehr Möglichkeiten als wir glauben.

Verschaffe dir einen Überblick über deine Möglichkeiten:

Beratungsstellen

Hol dir Unterstützung bei dieser schwierigen Entscheidung von deinen Eltern, FreundInnen oder LehrerInnen.

Auch Beratungsstellen können dir weiterhelfen:

Interessenstests

Tests geben dir eine mögliche Richtung vor, welcher Beruf für dich passen könnte. Sie sind eine Orientierungshilfe und sollen auf keinen Fall die einzige Grundlage für deine Entscheidung sein.

AusBildung bis 18 (Ausbildungspflicht)

Seit dem Schuljahr 2016/17 besteht die Ausbildungspflicht bis 18. Das bedeutet, dass alle Jugendliche eine Bildung erhalten, die über den Pflichtschulabschluss hinausreicht – ohne frühzeitige Ausbildungsabbrüche.

Infos und Anlaufstellen:

Die Koordinierungsstelle in Vorarlberg befindet sich beim BIFO – wenn du Fragen hast, wende dich bitte an Birgit Fiel

 

aktualisiert 07/2019, aha.bregenz@aha.or.at

Jugendliche in der Schulbank am Lernen

Abschlüsse nachholen


Es ist nie zu spät, eine Ausbildung zu machen. Im zweiten Bildungsweg kannst du verschiedenste Abschlüsse nachholen, die dir neue Chancen eröffnen.

 

Hinweis: Aktuelle Infos zum Coronavirus und dessen Auswirkungen auf Schule, Unterricht, Ausbildungen und Co. findest du auf der Seite des Bildungsministeriums!

Berufsreifeprüfung

Seit April 2017 wird die Berufsreifeprüfung (BRP) zentralisiert nach dem Format der standardisierten Reife- und Diplomprüfung SR(D)P durchgeführt (= Zentralmatura).

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Die Berufsreifeprüfung berechtigt zum Zugang zu Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Akademien und Kollegs.

Die Voraussetzung für die Zulassung zur Berufsreifeprüfung ist eine abgeschlossene berufliche Erstausbildung (z.B. Lehrabschluss, berufsbildende mittlere Schule, Schule für Gesundheits- und Krankenpflege etc.).

Die Prüfungsvorbereitung kann im Selbststudium oder im Rahmen von Vorbereitungslehrgängen erfolgen. Werden Vorbereitungslehrgänge an anerkannten Einrichtungen der Erwachsenenbildung besucht, so können bis zu drei Prüfungen dort abgelegt werden. Eine Prüfung muss aber an einer öffentlichen höheren Schule abgelegt werden.

Relevante Prüfungsgegenstände

Alle Kandidatinnen und -Kandidaten legen eine schriftliche Prüfung in den Gegenständen Deutsch und Mathematik ab. In Deutsch ist auch eine mündliche Prüfung zu absolvieren. In Mathematik besteht die Möglichkeit, eine Kompensationsprüfung abzulegen, falls die schriftliche Prüfung negativ ausfällt.

Im Gegenstand Englisch hast du die Wahl, ob du zu einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung antrittst. Die mündliche Prüfung wird nicht zentralisiert durchgeführt.

Im eigenen Fachbereich hat man die Möglichkeit, entweder eine schriftliche und eine mündliche Prüfung oder eine Projektarbeit inkl. Präsentation/Diskussion und eine mündliche Prüfung abzulegen. Die Wahl des Fachbereichs erfolgt anhand des Berufsfeldes .

Anbieter in Vorarlberg

Externistenprüfung

Bei der Externistenprüfung erhältst du die Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg, indem du einzelne Prüfungen an einer bestimmten Schulform ablegst (HAK, HTL etc.).  Mit der bestandenen Prüfung hast du dieselben Studienberechtigungen wie mit einer Matura.

Zur Vorbereitung auf die Externistenprüfung werden den TeilnehmerInnen Kurse von den Volkshochschulen und den diversen Privatschulen angeboten. Voraussetzung ist der positive Abschluss der achten Schulstufe.  Ansuchen und Zulassung zur Prüfung erhältst du bei der Bildungsdirektion für Vorarlberg. 

Lehrabschlussprüfung

Die Lehrabschlussprüfung kann im erlernten und zusätzlich aber auch in weiterer Folge in einem verwandten Lehrberuf abgelegt werden.

Wer kann zur Lehrabschlussprüfung antreten?

  • Lehrlinge,
  • Personen, die die festgesetzte Lehrzeit allenfalls unter Anrechnung einer schulmäßigen Ausbildung beendet haben und
  • Personen, die auf Grund einer schulmäßigen Ausbildung keine Lehrzeit absolvieren müssen.

Mehr Infos und Kontakt:

Außerordentliche Lehrabschlussprüfung

Ausnahmsweise kannst du zur Lehrabschlussprüfung zugelassen werden, wenn du eine der folgenden Anforderungen erfüllst:

  • Du bist mindestens 18 Jahre alt und machst glaubhaft, dass du auf eine andere Weise die im betreffenden Lehrberuf erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse erworben hast (beispielsweise durch eine entsprechend lange und einschlägige Anlerntätigkeit oder sonstige praktische Tätigkeit oder durch den Besuch entsprechender Kursveranstaltungen).
  • Du bist Lehrling und kannst nach Auflösung des Lehrverhältnisses keine neue Lehrstelle mehr finden, hast aber mindestens die Hälfte der Lehrzeit absolviert.

Zuständige Stelle in Vorarlberg:

Pflichtschulabschluss

Er ermöglicht dir den Zugang zu einer Lehre oder zu einer mittleren oder höheren Schule.

Anbieter in Voralberg:

Studienberechtigungsprüfung

Die Studienberechtigungsprüfung ermöglicht dir den Zugang zu einer bestimmten Studienrichtung. Wenn du weißt, was du studieren willst, kannst du an der jeweiligen Uni oder FH einen Antrag für eine Studienberechtigungsprüfung (SBP) einbringen. Informiere dich genau, da je nach Hochschule verschiedene Anforderungen gestellt werden. Mehr Infos gibt es beim Zentrum für Fernstudien in Bregenz.

Voraussetzungen

Zur Studienberechtigungsprüfung kannst du antreten, wenn du alle folgenden Voraussetzungen erfüllst:

  • Das angestrebte Studium entspricht einer der 16 Studienrichtungsgruppen
  • Mindestalter 20 Jahre
  • Staatsbürgerschaft eines EWR-Mitgliedstaates
  • Nachweis einer über die allgemeine Schulpflicht hinausgehenden erfolgreichen beruflichen oder außerberuflichen Vorbildung für das angestrebte Studium
  • positiver Zulassungsbescheid

Anbieter in Vorarlberg

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aktualisiert 06/2019, aha.bregenz@aha.or.at