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Jugend trifft Politik


„FrageRaum Politik für Lehrlinge “ von Landtag und aha

 

Unter dem Motto „Jugend trifft Politik“ fand am Freitag, 5. April 2019, die achte Auflage der erfolgreichen Dialog-Veranstaltung „FrageRaum Politik für Lehrlinge“ auf Einladung von Landtagspräsident Harald Sonderegger und des aha Jugendinformationszentrums statt. Rund 100 Jugendliche aus den unterschiedlichsten heimischen Betrieben hatten sich für die Veranstaltung angemeldet und machten sich im direkten Gespräch mit Abgeordneten in den Räumlichkeiten des Vorarlberger Landtags ein Bild von der Landespolitik.

Julian Fässler, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Bildung im Landtag, dankte den Jugendlichen stellvertretend für das Landtagspräsidium für ihr deutlich gemachtes Interesse an Politik und politischer Teilhabe. Die rege Teilnahme belege, dass die junge Generation neugierig darauf ist, wie unsere Landespolitik funktioniert, was Demokratie bedeutet und wie sie mitreden kann.

Die vom Vorarlberger Landtag und dem aha eigens für Lehrlinge ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe zielt laut Landtagspräsident Sonderegger darauf ab, jungen Menschen einen niederschwelligen Zugang zu politischem Wissen zu gewähren: „In den ,FrageRäumen‘ können sie ihre persönlichen Fragen stellen und so ein individuelles Verständnis der Politik, insbesondere der verschiedenen Fraktionen im Landtag, entwickeln. Unsere Demokratie braucht informierte und engagierte Jugendliche.“ Die Lehrlinge gehören, wie Sonderegger betonte, zur nächsten Generation, die – vor allem auch politisch – Verantwortung zu tragen haben wird.

Mit Unterstützung von erwachsenen Moderatorinnen und Moderatoren erarbeiteten die Jugendlichen in den fünf „FrageRäumen“ im Bregenzer Landhaus konkrete Fragen. Jeder dieser Räume wurde danach von je einer Politikerin bzw. einem Politiker der fünf im Landtag vertretenen Fraktionen besucht: Monika Vonier (VP), Christof Bitschi (FPÖ), KO Adi Gross (Die Grünen), KO Michael Ritsch (SPÖ) und Daniel Matt (NEOS) standen den Jugendlichen abwechselnd Rede und Antwort, bis sie die Fragen aller fünf Gruppen beantwortet hatten. So erfuhren die Lehrlinge mehr über Politik in Vorarlberg, die Positionen der jeweiligen Partei und über die Tätigkeit als PolitikerIn an sich. Am Ende der Veranstaltung kamen alle Gruppen wieder zusammen. Besprochen wurde dabei die Zielerreichung der Veranstaltung – das „Informiertsein über die Landespolitik“. Außerdem bestand auch noch die Möglichkeit, persönliche Fragen an die Vertreterin und die Vertreter der Fraktionen zu richten.

Organisatorin Judith Thurnher vom aha Vorarlberg freute sich über das große Interesse und den ungebrochenen Erfolg des Formats „FrageRaum Politik“: „Die Erfahrung zeigt, dass die Lehrlinge dieses Angebot sehr schätzen. Sie diskutieren in den FrageRäumen lebhaft mit den Politikerinnen und Politikern und setzen sich mit den unterschiedlichen Standpunkten auseinander. So erfahren im Gegenzug auch die Politikerinnen und Politiker mehr über die Lebenswelten und politischen Anliegen der Jugendlichen.“

Der Tenor der Lehrlinge am Ende der Veranstaltung lautete erneut: Alle haben wertvolles, neues Wissen über Politik gewonnen.

Weitere Medien dazu: https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-58945.html

Das war der Multimedia-Tag 2019


So vielfältig ist die Medienbranche

Beim Multimedia-Tag vom aha schnupperten Jugendliche in verschiedene Medienberufe hinein.

„Ich freute mich auf den Multimedia-Tag, denn ich bin ein Mensch, der gerne Neues ausprobiert“, meinte Anna, 20 Jahre, aus Dornbirn. Ihre Neugierde wurde beim Multimedia-Tag am 23. März 2019 im aha Dornbirn gestillt. Einen ganzen Tag lang schnupperten Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren in vier Teams in verschiedene Medienberufe hinein. Der Vormittag war theoretischen Inputs gewidmet – am Nachmittag ging es ins praktische Tun.

Theorie und Praxis

Das Foto-Team setzte Jugendliche in verschiedenen Situationen in der Dornbirner Innenstadt und im Hotel Harry‘s Home in Szene. Dabei ging es um Themen wie Lehrstelle, Ferialjob und Alltag in Vorarlberg. Auch Motive rund um die aha card wurden abgelichtet. Im Grafik-Team gestaltete der kreative Nachwuchs einen Flyer und sogenannte „nimMi-cards“, kleine Infokärtchen rund um aktuelle Themen für Jugendliche.

Das Redaktionsteam beschäftigte sich mit Journalismus im Allgemeinen. Eine Jugendliche machte zwei Umfragen unter den Teilnehmern und schrieb einen Bericht für die zett be-Seite, die Anfang April in den Vorarlberger Nachrichten erscheint. Die anderen Teammitglieder erarbeiteten Fragen rund um ehrenamtliches Engagement, Bewerbungstipps und das neue Vorarlberger Kinder- und Jugendgesetz. Bei den Interviews mit Personaler Wendelin Huber und Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch wurden sie vom Videoteam gefilmt. Die Jugendlichen dieses Teams hatten das ganze Setting übernommen, kümmerten sich um Ton- und Kameraeinstellung und waren für Aufnahme und Schnitt verantwortlich.

Kreativer Tag

In allen Teams wurden die Jugendlichen von Profis aus den verschiedenen Medienbranchen begleitet. Diese gaben ihr Wissen in Theorie und Praxis weiter, berichteten aus ihrem Berufsalltag und beantworteten viele Fragen. Auch Anna war am Ende zufrieden: „Es freute mich sehr, dass meine Fragen so offen und ehrlich beantwortet wurden. Die Teilnahme am Multimedia-Tag bietet einem die Möglichkeit, sein Engagement und Interesse an der Journalismusbranche zu zeigen.“

Fotos

NimMi-Cards

Videos

zett be Seite in den Vorarlberger Nachrichten

Bild von der zett be Seite in der VN, für die Jugendliche beim Mutlimedia-Tag Texte verfasst haben.

Partneranfrage


Partneranfrage Jugendbegegnung

Finnish group looking for partner group for a Youth exchange during the years 2019 and 2020

A group of young people from Finland with the help of three organisations working with the youngsters (local Leader group, local 4H association and youth sector of the municipality of Kuortane) are trying to find a partner for a youth exchange during the year 2019 (or 2020). The group would like to travel to a destination first and later (during the year 2020) they could also welcome a group to Kuortane, Finland.

The participants are interested in the countries‘ cuisine and culture. Also healthy lifestyle and exercise as a part of it is important for them. Photographing is also something that they all are interested in.

The theme of the youth exchange could be for example media literacy, development of critical thinking and international dialogue. They would like to get to know more about these themes with training and networking and by using their areas of interest (exercise, photographing, cooking). However, the group is flexible with the topic and other suggestions are very welcome!

Our group: 12 young people aged 13-17

We can plan the program together.

Contact person: Jenni Savolainen
E-mail: jenni.savolainen@kuudestaan.net
Website: https://kuudestaan.net/

Deadline for this partner request:  2019-03-31, but the sooner you contact us, the better!

Weitere Informationen zu Jugendbegegnungen und zu dieser Partneranfrage bei Veronika Drexel: veronika.drexel@aha.or.at, 05572 52212-18

Ländle goes Europe: Förderung für euer internationales Projekt


Ländle goes Europe (LGE) ist eine Förderung des Fachbereichs Jugend & Familie beim Amt der Vorarlberger Landesregierung. Unterstützt werden Jugendbegegnungen und internationale Weiterbildungen für Aktive in der Jugendarbeit.

Jugendbegegnungen

Eine Jugendbegegnung führt Gruppen von jungen Menschen mit unterschiedlichem Hinter­grund aus zwei oder mehr Ländern zusammen und gibt ihnen Gelegenheit zur Diskussion und zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen, wobei sie mehr über die Länder und Kulturen ihrer Begegnungspartner erfahren.

Eine LGE-Jugendbegegnung ist keine Urlaubsreise, kein Sprachkurs, kein Austausch von Schulklassen, keine reine Sportveranstaltung, kein Wettbewerb und hat keinen Gewinnzweck.

Wie wird eine Jugendbegegnung im Rahmen von Ländle goes Europe gefördert?

Gastgebende Organisationen – Jugendbegegnungen in Vorarlberg
erhalten pro TeilnehmerIn plus BegleiterIn pro Tag  5 Euro
maximal: 2.000 Euro für eine Jugendbegegnung

Sendende Organisationen – Jugendbegegnungen in einem anderen Land
erhalten 15 % der Reisekosten – Zugfahrt 2. Klasse bzw. günstigste Flugtarife
maximal: 1.000 Euro für eine Jugendbegegnung

Die Förderkriterien und das Antragsformular zum Download:

Förderkriterien für Jugendbegegnungen
Förderantrag Jugendbegegnung

Internationale Weiterbildungen

Von der EU-Kommission, vom Europarat und von Jugendeinrichtungen in anderen EU-Ländern wer­den laufend Kurse, Seminare … angeboten. Diese Maßnahmen werden vom aha im E-Mail-News­letter „Förderungen & Inter­nationales“ und im koje-Newsletter und veröffentlicht. Die Kurse sind sehr kostengünstig: Es ist nur eine geringe Teilnahmegebühr oder ein Teil der Fahrtkosten selbst zu bezahlen.

Die Teilnahme an diesen oder anderen Weiterbildungsmaßnahmen mit ähnlichen Zielen (inter­kul­tu­relles Lernen, Abbau von Rassismus, Stärkung der Eigeninitiative von Jugendlichen) kann im Rahmen von LGE finanziell unterstützt werden. Haupt-, neben- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen von Non-Profit-Organisationen/-Einrich­tungen, die mit Jugendlichen arbeiten, können eine Förderung beantragen.

Wie werden diese Maßnahmen im Rahmen von Ländle goes Europe gefördert?

Berechnungsgrundlagen sind Fahrtkosten und Kurskosten, die von den TeilnehmerInnen zu bezahlen sind, sowie die Dauer des Kurses.
Der Beitrag pro Kurs/pro TeilnehmerIn beträgt maximal 150 Euro.

Die Förderkriterien und das Antragsformular zum Download:

Förderkriterien für Internationale Weiterbildungen
Förderantrag Internationale Weiterbildung

 

Weitere Informationen gibt’s bei Veronika Drexel (veronika.drexel@aha.or.at).

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Stand: Februar 2019