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Junge Menschen engagieren sich beim ESK-Freiwilligendienst in einem anderen Land Europas.

ESK-Freiwilligendienst


Engagiere dich mit dem ESK-Freiwilligendienst in einem anderen Land Europas.

 

Mit dem Freiwilligendienst des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) hilfst du im Sozial-, Kultur- oder Umweltbereich mit, entdeckst dabei ein anderes Land, schließt neue Bekanntschaften und lernst nebenbei eine Sprache – und das fast kostenlos.

Das Programm im Detail

Wer kann teilnehmen?

Die einzige Voraussetzung ist, dass du bei Projektstart zwischen 18 und 30 Jahre alt bist. Du brauchst keine Fremdsprachenkenntnisse und auch keine spezielle Ausbildung oder Erfahrung im gewünschten Einsatzbereich. Auch wenn du aus dem einen oder anderen Grund weniger Möglichkeiten als andere hast, weil du zum Beispiel eine Behinderung hast, gesundheitlich benachteiligt bist oder die Ausbildung abgebrochen hast, bist du willkommen und bei Bedarf gibt es besondere Unterstützungsmöglichkeiten. Am wichtigsten ist, dass du motiviert bist, dich zu engagieren.

Wo helfe ich mit?

Es gibt unterschiedlichste Organisationen, die ESK-Freiwillige aufnehmen und die Möglichkeiten deines Einsatzes sind daher vielfältig. Engagieren kannst du dich bei einer gemeinnützigen Einrichtung aus den folgenden Bereichen:

  • Soziales: Kindergarten, Altersheim, Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen, Schule, Jugendzentrum, Flüchtlingsheim …
  • Kultur & Medien: Kulturcafé, Theaterverein, Radio, Bibliothek …
  • Umwelt & Natur: Biobauernhof, Tierheim, Nationalpark …

In welchen Ländern ist der ESK-Freiwilligendienst möglich?

Einsätze können in allen EU-Mitgliedsstaaten sowie in Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, in der Türkei und in Ausnahmefällen in Partnerländern der EU stattfinden. Unter speziellen Voraussetzungen ist ein Einsatz im Inland möglich, beispiels­weise für Asylwerber*innen.

Wie lange dauert ein Einsatz?

Individueller Einsatz
Ein Einsatz dauert zwei bis maximal zwölf Monate. Meist ist es einfacher, längere Projekte zu finden (etwa acht bis zwölf Monate). Auch wenn du dich allein auf den Weg machst, kann es gut sein, dass du mit anderen Freiwilligen zusammenarbeitest und/oder -wohnst. Solch einen Einsatz kannst du nur einmal absolvieren.

Freiwilligenteams
Freiwilligenteams bieten die Möglichkeit in einer Gruppe bestehend aus 10 bis 40 Personen bei einem Projekt mitzuwirken. Dabei handelt es sich um kürzere Freiwilligeneinsätze zwischen zwei Wochen und zwei Monaten, die oftmals in den Ferien angeboten werden. Es ist möglich, gemeinsam mit Freund*innen mitzumachen. An Team-Projekten kannst du beliebig oft teilnehmen, auch wenn du bereits einen Langzeitfreiwilligendienst absolviert hast.

Wie viel kostet der ESK-Freiwilligendienst?

Bis auf einen eventuellen Teil der Reisekosten ist der ESK-Freiwilligendienst für dich kostenlos. Alle weiteren Kosten sind durch das EU-Förderprogramm Europäisches Solidaritätskorps und die Aufnahmeorganisation gedeckt. Dies beinhaltet Unterkunft und Verpflegung, ein monatliches Taschengeld (ca. € 150; an die Lebenshaltungskosten des Landes angepasst), einen Reisekostenzuschuss sowie Transportkosten vor Ort, die Versicherung, einen (Online-)Sprachkurs und Trainings. Zudem haben österreichische Teilnehmer*innen unter 24 Jahren Anspruch auf Familienbeihilfe.

Was sind die nächsten Schritte?

Wenn du neugierig geworden bist, fülle bitte dieses Formular aus und du wirst zu einem Infoabend eingeladen. Dabei erfährst du mehr Details über das Programm und wie du selbst Projekte suchen und dich bewerben kannst.

Einen ersten Überblick über freie Projekte findest du in der EU-Datenbank unter http://europa.eu/youth/volunteering/project_en und in der Liste mit aktuellen Ausschreibungen von Partnerorganisationen des aha. Wir unterstützen dich gerne bei der Projektsuche, können dir aber nicht garantieren, dass du zum gewünschten Zeitpunkt einen Projektplatz findest.

Kontaktperson im aha: Stephanie Sieber, stephanie.sieber@aha.or.at, 05572/52212-44.

Wann muss ich mich bewerben?

Die Kontaktaufnahme mit dem aha und die Suche nach einer Aufnahme­organisation sollten am besten einige Monate vor dem gewünschten Projekt­start passieren. Je früher du dich bewirbst, desto besser! Wer spontan und flexibel ist, kann aber auch ganz kurzfristig einen Projektplatz ergattern.

Gut zu wissen: Derzeit sind viele Organisationen auf der Suche nach Freiwilligen für Projekte mit Start im Herbst 2021!

Erfahrungsberichte

Auf unserem Blog unter www.ahamomente.at/esk werden laufend neue Berichte von unseren ESK-Freiwilligen veröffentlicht.

Eine Übersicht der aktuellen Freiwilligen in und aus Vorarlberg findest du hier:

ESK-Freiwilligendienst & COVID-19

Während eine Pandemie wütet, sieht ein ESK-Freiwilligendienst natürlich etwas anders aus und bringt so manche zusätzlichen Herausforderungen mit sich. Dennoch ist es möglich, eine wundervolle Zeit zu erleben und Erfahrungen fürs Leben zu sammeln.

Was bedeutet die aktuelle Situation für die Projekte?

In welchem Ausmaß Covid-19 den Freiwilligendienst beeinflusst, ist je nach Land und Projekt recht unterschiedlich. Es gilt aber immer, dass ein Einsatz nur zustande kommt, wenn es wirklich Sinn macht. Es muss niemand ins Ausland, um dort von einer Single-Wohnung aus nur Homeoffice-Aufgaben zu erledigen. Wohnt man hingegen in einer WG mit anderen internationalen Freiwilligen, kann man sich trotz Lockdown die Zeit gut vertreiben und Neues lernen. Larissa berichtet davon in ihrem Blogbeitrag.

Hilft man wie Susanne auf einem Bauernhof mit, ist Covid-19 nicht so präsent wie beispielsweise in einem Kulturcafé, welches eventuell geschlossen werden muss. Ist Letzteres der Fall, werden alternative Aufgaben gefunden (Aktionen für hilfsbedürftige Menschen, Renovierungsarbeiten, Erstellen von Online-Materialien für Jugendliche etc.).

Was passiert bei Grenzschließungen oder wenn Freiwillige in Quarantäne müssen?

Sind die Grenzen geschlossen, werden die Freiwilligen mit Papieren ausgestattet, mit denen sie einreisen können, und Kosten für einen eventuellen PCR-Test werden vom Programm übernommen. Gegebenenfalls muss man sich dennoch in Quarantäne begeben, was definitiv ein herausfordernder Start ist, aber für einen darauffolgenden mehrmonatigen Freiwilligendienst eine absehbare Zeit ist. Jana teilt ihre Erfahrungen während der Isolation.

Freiwillige, die positiv auf Covid-19 getestet werden, werden von der Aufnahmeorganisation gut betreut. Gegebenenfalls ist auch eine Impfung über die Einrichtung möglich.

Ist das Programm flexibel?

Wie wir wissen, können sich die Umstände schnell ändern. Wir versuchen in der jeweiligen Situation gemeinsam mit der*dem Freiwilligen und der Aufnahmeorganisation die bestmögliche Lösung zu finden. Bei Bedarf können Projektstarts verschoben oder abgesagt werden, laufende Einsätze können für die Zeit eines harten Lockdowns unterbrochen werden. Eine Heimkehr ist immer möglich, doch viele unserer Freiwilligen, wie beispielsweise Clemens, entscheiden sich dafür, trotzdem zu bleiben.

Flexibilität ist auf Fälle mehr denn je gefragt. Solltest du dir unsicher sein, kannst du dich trotzdem über das Programm informieren und dich von Stephanie Sieber (05572 52 212, stephanie.sieber@aha.or.at) beraten lassen und erst dann entscheiden, ob du dich bewerben möchtest oder nicht.

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aktualisiert 05/2021, aha@aha.or.at