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Herzen beleuchtet in der Luft
unsplash

Liebe ist in der Luft!


Verliebt sein ist ein tolles Gefühl, man lernt den anderen gerade neu kennen. Am liebsten möchte man jede freie Sekunde mit dieser Person verbringen. Und dann kommt Corona und Social Distancing! Nun ist es plötzlich nicht mehr möglich, die ganze Freizeit mit der geliebten Person zu verbringen und diese regelmäßig zu sehen. Doch es gibt Möglichkeiten, wie man die Sehnsucht abstreifen kann.

Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation!

Wichtig ist, dass ihr zu einander Kontakt haltet. Gerade in dieser Zeit ist Kommunikation, also miteinander reden und schreiben, unersetzlich! Dies ist ja in unserer Zeit nicht schwierig, ihr schreibt euch oder telefoniert. Über WhatsApp-Calls, Zoom, Skype oder Hangouts könnt ihr Stunden lang online im digitalen Verliebtsein schwelgen und somit Kontakt halten.

Beachtet beim Video-Telefonieren die Privatsphäre-Einstellungen und die Nutzungsbedingungen der Tools. Naturgemäß brauchen die Tools Zugriff auf Kamera und Mikrofon. Manche möchten auch auf deine Kontakte im Adressbuch zugreifen oder deinen Standort teilen. Bei manchen Tools muss man einen Account erstellen und damit Daten über sich eingeben, die unter Umständen auch an andere Firmen weitergegeben werden. Schütze deine persönlichen Daten! Weitere Infos: www.saferinternet.at

Es geht aber auch Old School! Ihr könntet einander Liebesbriefe schreiben und als Überraschung in den Postkasten werfen. Probiert es aus, holt euch Papier und Stift und lasst euren Gefühlen für die andere Person freien Lauf. Das Coole dabei, ihr sammelt sogar Erfahrung im Schreiben und vielleicht entdeckt ihr dabei ein verborgenes Talent.

Online – Daten mal anders!

Macht gemeinsam Dates aus! Online trefft ihr euch dann und verbringt Zeit miteinander. Gestaltet das Date wirklich so, als ob ihr euch sehen würdet. Macht davor folgende Dinge aus:

  • Wann genau treffen wir uns?
  • Welches Tool verwenden wir, um uns zu sehen? Skype? WhatsApp? Zoom? Hangouts?
  • Was gibt es zu trinken?
  • Was gibt es zu essen?
  • Was tun wir gemeinsam?
  • Film ansehen
  • ein Spiel spielen

Solange Social Distancing gilt, werden nur Online-Dates möglich sein. Sollten deine Eltern noch nicht wissen, dass du einen Freund/eine Freundin hast, dann ist dies jetzt ein guter Zeitpunkt es ihnen zu erzählen. Sie werden sich nämlich bestimmt wundern und wissen wollen, mit wem du dich so lange am Telefon unterhältst. Zudem wird es sie freuen zu erleben, wie ihr eure Online-Dates gestaltet. Also teil dein Geheimnis mit deinen Eltern und hol dir auch dort Ideen für eure Dates.

Vorfreude – plane reale Dates!

Es heißt Vorfreude ist die schönste Freude! Plant gemeinsam in dieser Zeit, in der ihr euch nicht direkt sehen könnt, was ihr alles vorhabt, nachdem das Social Distancing vorbei ist. Jeder von euch kann somit sein/ihr Traumdate planen. Wichtig ist, dass ihr hier wirklich gemeinsam bis ins letzte Detail plant und ausmacht, wer was für diese Dates organisiert und wann ihr diese Dates haben wollt. Ihr lernt euch dabei besser kennen und erfahrt voneinander, welche Vorlieben und Interessen der/die andere hat.

Sexting

Komplimente sind doch etwas Schönes und tun dem Selbstbewusstsein sehr gut! Mach deinem/deiner Liebsten Komplimente und sag, was du an ihm/ihr magst. Schreib es in den Liebesbriefen oder schick es über die Nachrichtendienste.

Jeder weiß, dass Komplimente gut tun. Man möchte etwas zurückgeben – auch in Form von Bildern von sich selbst. Gerne schickt man sich in dieser Zeit, in der man sich nicht sehen kann, Bilder. Denk aber darüber nach, ob du Bilder, auf denen du dich wunderschön findest, die dich aber wenig bekleidet zeigen, auch wirklich verschicken möchtest. Es ist toll, dass du dich selbst schön findest und daher von dir solche Bildern machen möchtest, aber überleg dir ob du deinem Liebsten/deiner Liebsten damit schon vertrauen kannst. Denn es wäre schade, wenn er/sie dein Vertrauen ausnutzt und diese Bilder weiterschickt.

Ein Tipp von Emma Holten, die selbst einmal Opfer eines Hackerangriffs geworden ist und deren Bilder ungefragt veröffentlicht worden sind: Füge auf deinem Bild ein Wasserzeichen mit dem Namen des/der AdressatIn ein. Dann ist ganz klar, für wen das Bild bestimmt ist.

Du hast bereits ein solches Bild verschickt? Nicht verzweifeln, es ist OK, dass du dich schön findest und so ein Bild von dir verschicken möchtest, weil du weißt, der/die andere findet dich auch schön. Sei ehrlich und vertrau dich deinen Eltern an, wenn du ein ungutes Gefühl hast. Sag ihnen die Wahrheit, sie werden froh über deine Offenheit sein und dich unterstützen. Solltest du dich aber nicht gleich trauen, alles deinen Eltern zu erzählen, dann melde dich beim ifs oder bei Rat auf Draht! Weitere Beratungsstellen findest du unter „Beratungsstellen Vorarlberg„.

Online jemanden kennengelernt!

Gerade verbringst du bestimmt viel Zeit mit deinem Handy oder dem Computer! Oft bist du in Gruppenchats unterwegs und da hast du jemanden kennengelernt, der/die dir jetzt in einem privaten Chat schreibt. Ein tolles Gefühl! Solltest du die Person jedoch nicht persönlich kennen, dann mach den Check, ob die Person wirklich der/die ist, der/die sie behauptet zu sein. Hier ein paar Tipps wie du das machen kannst:

Face-Timing

Sollte die andere Person dies ablehnen mit Ausreden wie „gerade keine Zeit“ oder „ich sehe nicht gut aus“, dann bitte sie, dir einen Terminvorschlag zu machen, wann ihr miteinander Face-to-face online reden könnt.

Foto Challenge

Gib der Person eine Aufgabe, z. B. „Schick mir in einer Minute ein Selfie von dir, auf dem du einen Apfel am Kopf balancierst!“ Werde kreativ, es macht riesig Spaß!

Wichtig: Sprich mit deinen Eltern darüber, dass du jemanden kennengelernt hast. So wissen sie, mit wem du immer schreibst und sprichst.